Kontenstrategie

Um seine Finanzen besser in den Griff zu bekommen sollte jeder eine Strategie haben, wie er am Besten sein Geld verwaltet. 

Auf dem ersten Blick sieht es aus, als würde ich es mit der Anzahl meiner Konten und Depots übertreiben. Jedoch fahre ich eine Mischstrategie, die von sehr konservativ zu sehr risikoreich diversifiziert ist. Ich bin kein Mensch, der gerne alles auf eine Karte setzt. Darum ist mir Diversifikation und ein gewisses Maß an Sicherheit sehr wichtig.

Durch eine gezielte Aufteilung des Guthabens lassen sich bestimmte Abläufe und die eigenen Emotionen deutlich besser kontrollieren und man bekommt eine schnellere und bessere Übersicht über seine Finanzen. Gerade bei schnellen Entscheidungen, kann die Abgrenzung zu einem anderen Depot dir bei deiner rationalen Entscheidungsfindung helfen. Des Weiteren sinkt die Verlockung alles für Konsum und Spaß auszugeben. Durch eine emotionslose Routine erhöhst du dein Sparpotenzial. 

Konten & Depots

01/ Girokonto 1 – Gehaltskonto/Fixkosten

Auf dem Gehaltskonto geht jeden Monat das Geld von meinem Hauptjob ein. Von diesem Konto werden alle laufenden Fixkosten wie zum Beispiel für Versicherungen, Miete, Handy und Internet, Lebensmittel … abgezogen. Des Weiteren werden wird das Tagesgeldkonto 1, 2 und 4 bedient.

02/ Girokonto 2 – Mieteinnahmen + Ausgaben

Für Eigenheimbesitzer ist es auf jeden Fall interessant für jede eigene oder mehrere Immobilien ein separates Girokonto anzulegen. Auf dem Konto werden die Mieteinnahmen verbucht, sowie die Ausgaben für Wartung und Instandhaltung, Hausgeld und Kredite. Der Vorteil ist, man sieht sofort, ob die Miete eingegangen ist und hat es, aufgrund der Übersichtlichkeit deutlich leichter mit der Steuererklärung.

03/ Girokonto 3 – Einnahmen Kleingewerbe

Da ich hier beispielsweise separate Einnahmen durch den Block generiere bietet es sich an für eine zweite Einnahme generell ein separates Konto zu haben, um Ein- und Ausgaben übersichtlich tracken zu können. Auch wenn der Verdienst bei mir verschwindend gering ist. Ich würde mich freuen, wenn ihr den ein oder anderen Affiliate Link benutzt. Euch entstehen dadurch keine Nachteile :-). So ein Blog macht richtig viel Arbeit und bringt auch einiges an Kosten mit sich :-).

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04/ Tagesgeldkonto 1 – Geldreserve

Auf dem ersten Tagesgeldkonto liegt die notwendige Geldreserve von 3 bis X Monatsgehälter oder je nachdem 3 bis X Laufende Gesamtkosten pro Monat. Falls du aus heiterem Himmel beispielsweise das Auto reparieren lassen oder die Waschmaschine austauschen musst. Je nachdem was man noch für Verpflichtungen, wie beispielsweise mehrere Immobilien oder ein Unternehmen sollte der Anteil sogar etwas höher sein. 

05/ Tagesgeldkonto 2 – Aktien / ETF Investgeld

Auf dem dem zweiten Tagesgeldkonto überweise ich jeden Monat einen fixen Betrag und tätige ebenfalls Einmalzahlung. Je nach dem wie viel ich übrig habe. Hier sammle ich Geld für den Aktien bzw. ETF Kauf. Nur über dieses Tagesgeldkonto kaufe ich Aktien oder ETF. Somit kann ich besser kontrollieren wie viel ich investiere. Einerseits investiere ich regelmäßig in den Mark durch Sparpläne, andererseits betreibe ich Market Timing. Ich versuche durch bestimmte Schwächen am Markt eine Überrendite zu erzielen. 

06/ Tagesgeldkonto 3 – Kautionskonto

Bei Immobilien empfiehlt sich immer die Kaution auf ein separatem Konto zu verwalten, da dem Mieter für gewöhnlich bei Auszug die Kautionssumme + Zinsen zu steht. Wobei es natürlich heutzutage nicht so viele Zinsen gibt. Geld das mir nicht gehört halte ich immer separat.

07/ Tagesgeldkonto 4 – Spaßkonto

Mein letztes Tagesgeldkonto dient für besondere Ausgaben. Ich spare hier beispielsweise für ein neues Auto oder einen größeren Urlaub. Viele bezeichnen so ein Konto als Spaßkonto. Viele haben noch ein weiteres Konto, um zum Beispiel für Freizeitaktivitäten Geld auf die Seite zu legen. Mir sind die Konten, die ich habe, genug.

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08/ Aktiendepot 1 – Dividendendepot

In meinem ersten Depot landen Qualitätsaktien, die monatlich, vierteljährlich oder jährlich mir eine Dividende bezahlen.

09/ Aktiendepot 2 – Wachstumsdepot

Im zweiten Depot landen bei mir sogenannte Wachstumsaktien. Das sind Aktien die keine Dividende zahlen. Für manche Aktien ist es schwer einzustufen, ob die Aktie eine Wachstums- oder Dividendenaktie ist. Da manche in beide Kriterien passen. Ich habe für mich entschieden sobald eine Aktie Dividende zahlt, landet sie im Dividendendepot auch wenn der Kurs weiterhin stark wächst.

10/ Aktiendepot 3 – Altersvorsorge

Im dritten Depot befinden sich meine ETFs. Ich habe auf mehrere ETFs einen Sparplan erstellt. Sie dienen für mich als sicheres Investment und bilden meine sichere Basis.

11/ Aktiendepot 4 – Zockerdepot

In diesem Depot zocke ich mit Optionsscheinen oder habe dort Aktien von Unternehmen, die noch nicht so lange an der Börse sind und ich dort Potential sehe, dass sie sich deutlich vervielfachen. In den Fachkreisen spricht man von sogenannten Tenbaggern. Werte die über 1000 % zulegen. Teilweise sind es Start-ups, die noch ganz am Anfang ihrer Laufbahn stehen und somit ein erhöhtes Risiko besteht sein Geld bis zum Totalverlust zu verlieren. Großes Risiko bedeutet aber auch eine höhere Chance auf eine höhere Rendite.