Arbeitsleben I

Arbeitsleben I

Unsicherheiten im Arbeitsleben

Das heutige Arbeitsleben ist schnelllebig….

Das heutige Arbeitsleben ist sehr schnelllebig und viele der angewendeten Methoden und Prozesse sind sehr schnell alt. Immer mehr neue Technologien werden im Job eingesetzt. Viele alte Jobs, die wir kennen, werden abgeschafft und verschwinden in der Zukunft und werden durch neue Jobs hauptsächlich in der IT Branche ersetzt.

Zunehmende Technologie – Chance und Belastung

Wenn du nicht zu der Generation gehörst, die mit den neuen Technologien aufgewachsen ist, hast du schnell Schwierigkeiten neue Technologien zu lernen und zu verstehen oder dich in deren Funktionen hineinzuversetzen. Mancher Teenager oder Schüler beherrscht die Technologie seit er denken kann und hat somit einen großen Vorsprung und jahrelange Erfahrung, während du dich das erste Mal damit auseinander setzen musst. Sie sind damit aufgewachsen und für sie ist es alltäglich und normal.

Dir fällt es eventuell nicht so leicht dich mit diesen neuen Dingen anzufreunden oder du tust dich schwer beim Lernen, weil du alte Technologien oder Prozesse gewohnt bist. Trotzdem wirst du nicht vermeiden können, dich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen. Ich kenne viele ältere, aber auch jüngere Kollegen im Unternehmen, die sich nicht so viel Gedanken darüber gemacht haben. Die gedacht haben, es geht schon irgendwie weiter, ohne dass ich mich mit neuen Themen oder Themenbereiche auseinandersetzen muss. Bis ich in Rente bin wird der alte Job noch halten.

Ich habe auch das Gefühl, dass viele jüngere Kollegen es nicht verstehen, dass man sich stetig weiterbilden muss, um attraktiv für den Arbeitgeber zu sein. Nur nach Schema F zu arbeiten und darauf zu hoffen, dass es reicht, ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß.

„Sei immer offen für Neues und lehne es nicht von vorne herein ab. Der bequeme Weg ist zwar leicht, aber auch langweilig. Verliere deine Neugierde nicht und lerne eine Leben lang. Es wird in jeder Hinsicht dein Leben bereichern!

Matthias – Blogger

Es geht vergeht ein Jahr, dann zwei, dann drei oder sogar noch weitere, wenn man Glück hat. Aber plötzlich wird einem der Moment der Zuversicht genommen. Du bekommst ein neues Projekt, du sollst nach einem neuen Prozess arbeiten und schon wirst du merken, dass du gar nicht mehr klar kommst, dass du dich hättest früher damit beschäftigen müssen. Plötzlich bist du raus.

Die Neugierde ist einer der wichtigsten Schlüssel…

Die Neugierde hilft dir, dass du automatisch stetige Fortschritte machst und attraktiv bleibst. Wenn der Job dir kein Spaß macht und du merkst, dass sich deine Neugierde gar nicht oder nur begrenzt zeigt wäre es vielleicht sinnvoll darüber nachzudenken den Job zu wechseln oder die Neugierde neu zu entfachen. Die Neugierde kann man zum Beispiel entfachen, in dem man neue Aufgaben übernimmt und sich nach und nach neu orientiert. Dafür muss man auch nicht immer gleich das Unternehmen verlassen.

Beispiel: Was passiert, wenn ich mich nicht verändern möchte?!

Ich kenne eine Führungskraft, die sich nicht mit der englischen Sprache auseinandersetzen wollte, weil dieser nur deutsche Kunden betreute. Er betreute diese schon jahrelang, nur ab und zu gab es Kunden aus dem Ausland.

Die Führungskraft war der Meinung, die ein bis zwei Kunden kann doch sein Mitarbeiter, der gut englisch spricht betreuen. Das lief auch ein paar Jahre gut bis das Unternehmen an ein anderes Unternehmen verkauft wurde. Das Unternehmen ist nun global aufgestellt und agiert weltweit.

Nun war es Vorrausetzung, dass alle Führungskräfte englisch beherrschen, den der neue Kundenstamm, der dazukam, kommt aus mehreren verschiedenen Ländern. Da die Führungskraft kein Englisch und somit nur noch ein Teil seiner Arbeit leisten konnte, wurde diese sehr schnell durch den Mitarbeiter, der die Kunden aus dem Ausland betreute, ersetzt. Die Überraschung für die Führungskraft war groß. Sie dachte, dass würde nie passieren. Doch schlussendlich war sie raus.

Wenn man nicht gekündigt werden kann, läuft man Gefahr degradiert zu werden oder arbeiten zu erledigen, die keiner machen will, aber gemacht werden müssen. Man gibt automatisch dem Arbeitgeber die Möglichkeit dafür, weil man sich selbst in diese heikle Situation gebracht hat.

Wir fallen gerne in Gewohnheitsmuster…

Sucht man jetzt nach den Hintergründen wird einem sehr schnell klar, dass wir in ein Muster fallen. Wir sagen uns alles ist gut und es läuft seit Jahren gut. Warum sollte ich mich verändern und anpassen?! Was soll auch passieren. Viele denken mit der Zeit nicht mehr an die Zukunft, sie denken einfach nicht mehr voraus. Irgendwann reflektiert man sich selbst nicht mehr.

Viele, die sich nicht weiterentwickeln oder dies auch nicht mehr möchten werden ziemlich schnell durch andere, die sich weiterentwickeln und das auch möchten, ersetzt. Da ist es egal, ob sie schon zehn oder zwanzig oder sogar vierzig Jahre in dem einem Unternehmen sind. Viele Jahre, die man für das Unternehmen geackert hatte, viel gesehen und viel Erfahrung gesammelt hat sind durch kleine Veränderungen dann nichts mehr für das Unternehmen wert. Man wird ersetzt wegen Kleinigkeiten. Die aktuell nicht so gute Leistung wird nicht durch die Lorbeeren der Vergangenheit aufgewogen.

Die Wertschätzung, die man über Jahre aufgebaut hat, kann in wenigen Wochen oder sogar Tagen vernichtet sein. Deswegen sollte man sich immer selbst reflektieren und sich folgende Fragen stellen:

  • Wie helfe ich meinem Arbeitgeber am Besten?
  • Ist meine Aufgabe in Zukunft noch notwendig?
  • Wie kann ich mich wertvoller für das Unternehmen machen?

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