Arbeit vs. Privatleben

Arbeit vs. Privatleben

Die Arbeit mit nach Hause nehmen

Zu viel über die Probleme im Job nachzudenken ist oft nicht sinnvoll und belastet den eigenen Körper, den Kopf und die Seele.

Ich habe früher auch immer die Arbeit mit nach Hause genommen und versucht abends Lösungen zu finden, damit ich schlussendlich besser schlafen kann. Ganz ehrlich es ist mir nur sehr selten gelungen das Problem in der „freien“ Zeit auf zu lösen. Durch das lange Grübeln habe ich oft schlecht geschlafen und war am Ende zu matt um irgendetwas in meiner Freizeit zu unternehmen, geschweige denn mein Leben zu genießen.

Arbeit und Privatleben vermischen sich immer mehr…

Für die Menschen unter uns, die durch Zeiten wie diesen, immer häufiger Mobile Office und ein Firmentelefon haben, ist teilweise noch schwieriger sich von den täglichen Arbeitsproblemen zu lösen und einfach abzuschalten. Hier noch schnell eine E-Mail lesen. Kurz den Kalender checken, um zu wissen was für eine Flut am nächsten Tag einen erwartet oder ein kurzer Anruf vom Chef, um Dinge zu besprechen, die man auch kurz am nächsten Tag besprechen könnte.

Die notwendige Ruhe geben wir unserem Körper und unserem Geist nicht. In der Hoffnung, die Probleme gleich zu lösen und nicht auf den nächsten Tag zu verschieben, um zufrieden und glücklich einschlafen zu können.

Jedoch sagen meine Erfahrungen mittlerweile, dass wenn ich abschalte und wirklich konsequent abschalte, ich deutlich effizienter bin und Probleme schneller lösen kann. Der wunderbare Nebeneffekt ist, dass ich nun auch in der Freizeit mehr Energie habe, um neue Erfahrungen zu sammeln oder neue Dinge zu entdecken, was wiederum sich positiv auf meine Arbeit auswirkt. Ich habe sozusagen die Teufelsspirale umgedreht und profitiere vermehrt von positiven Effekte.

Nein sagen ist wichtig!

Es ist wichtig Nein zu sagen, Arbeitsaufgaben und Probleme wegzulegen, um diese am nächsten Tag angehen zu können.

Wenn man das geschafft hat, wird man merken, dass sich die Erde trotzdem weiter dreht und das keinen Einfluss auf die eigene Karriere hat. Nicht die vielen Stunden zählen bei der Arbeit, sondern nur das Ergebnis, dass du ausgeruhter schneller und effizienter erreichst, als wenn du total verheizt, versuchst dein Ziel zu erreichen.

Wie geht man am besten damit um? Wie finde ich die notwendige Ruhe?

Ich versuche alles was in meinem Kopf herumgeistert konsequent aufzuschreiben. Es kommt nicht darauf an, dass ihr alles ordnet und sorgefältig aufschreibt. Es können euch schließlich auch mehrere Themen gleichzeitig beschäftigen. Das Ordnen beginnt nach eurer Ruhezeit, wenn ihr Platz dafür geschaffen habt. Plant eine Zeit nach der Ruhezeit ein, wo ihr euch mit den aufgeschriebenen Themen beschäftigen könnt. Dann steht euch nichts mehr im Wege euch in Ruhe um die einzelnen Themen kümmern, diese zu ordnen und Stück für Stück abzuarbeiten.

Wenn ihr das vor einer Ruhephase angeht, kann es euch passieren, dass ihr noch mehr darüber nachdenkt und das wollen wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Wenn ihr alles aufgeschrieben habt, dass euch beschäftigt versucht euch zu entspannen. Mir hilft es extrem wenn ich anschließend fünfzehn bis zwanzig Minute meditiere. Falls ihr noch nie meditiert habt, probiert es einfach aus ohne irgendwelche Vorurteile. Nach mehreren Meditationssitzungen stellt sich eine Routine ein und ihr entspannt euch deutlich schneller, weil euer Körper und euer Geist sich schneller darauf einstellen können.

Bei der notwendigen Meditation hilft mir persönlich Musik. Die ruhigen Klänge lösen bei mir eine Entspannung aus. Wenn ich mich zusätzlich auf die Musik konzentriere schweifen meine Gedanken nach und nach ab zur Musik und somit zur meiner inneren Ruhe.

Gedanken sortieren und Ruhephase in den Alltag integrieren

Nach dem Aufschreiben und Meditation geht es euch sicherlich besser und ihr seid deutlich entspannter. Ihr habt ein Ritual das eine Grenze zu eurem Berufsleben schafft. Somit könnt ihr euch nun auf Dinge konzentrieren die euch Spaß machen, euch ablenken und euch zur neuen Energie verhelfen.

Falls euch das beschriebene Vorgehen nicht gefällt, müsst ihr ein eigenes Ritual finden, das euch hilft eine Grenze zwischen Berufsleben und privaten Leben zu schaffen.

Probiert es doch einfach aus. Gerne könnt ihr mir ein Feedback geben, ob es euch hilft oder mir von euren Methoden berichtet.

Eine interessante Blogartikelserie zum Thema Arbeitsleben findest du hier –> Klick hier!

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