#F6 Bei Geld emotionslos ?

#F6 Bei Geld emotionslos ?

Bei Geld emotionslos handel!

Viele werden, wenn es um Geld geht nervös oder treffen Entscheidungen, die sie in anderen Lebensbereichen nie so treffen würden.

Lasst uns etwas tiefer in das Thema einsteigen.

Geld ausgeben für Konsum ist ok…

Wenn es um das Geld ausgeben geht, beispielsweise für den eigenen Konsum, einen Besuch im Restaurant, Kleidung, ein neues Auto, machen wir uns keine großen Gedanken oder werden nervös. Wir geben es schließlich für uns aus und wir bekommen schließlich eine Gegenleistung dafür. Der Autokredit wird ohne darüber nachzudenken abgezahlt. Das wir dadurch schließlich auch weniger Vermögen aufbauen können und wir durch extra Zinsen noch Geld jeden Monat verlieren spielt in dem Moment keine Rolle.

Geld investieren ist ein Risiko….

Aber wenn wir zum Beispiel Geld ausgeben für Vermögensaufbau in Aktien sind wir schnell bei den Gedanken, dass das risikoreich ist und wir immer hohe Verluste fahren und das Geld weg ist. Viele werden nervös. Sie denken sie müssen sich einschränken und für die Einschränkung muss ich noch ein Risiko eingehen.

Falls doch jemand das Risiko eingeht, in Aktien investiert und Gewinne einfährt werden diese viel zu früh, auf Kosten höhere Rendite, verkauft. Lieber ein bisschen mehr haben als gar nichts. Bei Verlusten wiederum gibt man die Hoffnung nie auf und versucht sie so lange wie möglich zu halten, anstatt einen Schlussstrich darunter zu ziehen.

Auf was möchte ich hinaus: Wenn wir die beiden Szenarien betrachten, Geld ausgeben für Konsum gegenüber Investitionen in den Vermögensaufbau durch Aktien. Wo handeln wir emotionslos und wo nicht?

Emotionen Konsum vs. Investition

Wenn ich mir ein neues Auto kaufe, fällt mir die Entscheidung ziemlich leicht. Ich brauch es und deswegen wird es gekauft. Die Handlung erfolgt aus Emotionen heraus, die diese Entscheidung für richtig halten. Das Auto verliert im ersten Jahr nach Kauf mindestens 20 % am Wert und uns ist das egal. Es hinterfragt keiner, dass ich 20% vom Kaufwert verloren habe. Wenn ich aber 20 % im ersten Jahr für Aktien verlieren würde, werden wir nervös und sagen uns wie das passieren konnte. Bei guter Diversifizierung ist es übrigens sehr schwer so viel Verlust hinzunehmen.

Hinzu kommt, viele die Geldverluste im Vermögensaufbau erleiden, wollen nichts mehr von der Materie wissen. Ihre Emotionen bringt sie dazu ihre Emotionen hinzunehmen, anstatt sachlich darüber nachzudenken was schief gelaufen ist. Über Konsumschulden oder sonstige Art von Verbindlichkeitsschulden denken wir gar nicht nach.

Umso wichtiger ist es, bei Geld emotionslos zu bleiben, zu handeln und sich vor Augen zu führen für was gebe ich mein Geld aus und warum. Man sollte sich bewusst machen, dass ein Verlust egal, ob bei Aktien oder Konsum gleich zu bewerten ist.

Schlussendlich tätigen wir Konsumkäufe, damit es uns besser geht. Viele Konsumkäufe lassen sich reduzieren. Man sollte versuchen erst so viel wie möglich Vermögen aufzubauen und sich von den Erträgen Konsumartikel kaufen. Natürlich im gesunden Maße. Man sollte oft überdenken, ob ein neues Auto überhaupt notwendig ist oder ein gebrauchtes genauso gut für einen ist. Ganz nach dem Motto von Peter Rosegger:

„Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.“

(Peter Rosegger, Schriftsteller, 1843-1918)

Geld zu verlieren ist für mich nicht schlimm! Nicht zu investieren und sich ausschließlich dem Konsum hinzugeben ist für mich schlimmer! Wenn man Geld verliert, darüber nachdenken was man verändern kann und dann danach handeln. Umso mehr Schleifen man dreht umso erfolgreich wird man und umso rationaler kann man über sein Geld verfügen.

Warum bauen wir nicht erst Vermögen auf und geben dann das Geld wo wir durch die Einnahmen und Renditen erhalten?!

#F6 Bei Geld emotionslos ?

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