Konzentration

#A22 Konzentriert Arbeiten

Ich habe oft das Problem, dass ich mich nach einer Weile oder an bestimmten Tagen einfach nicht auf eine Sache fokussieren und konzentrieren kann. Meine Produktivität geht gegen null und ebenso meine Lust. Lieber Ablenken heißt das Motto und die Doings auf einen anderen Tag schieben. Ist das wirklich sinnvoll? Ist es wirklich immer notwendig seine To – Do’s ständig zu verschieben und nicht zeitnah abzuarbeiten?

Ich zeige euch in diesem Beitrag ein paar Methoden / Möglichkeiten wie ich meine Konzentration wieder zurückgewinne beziehungsweise erhalte!

Häufigster Faktor für Konzentrationsschwäche ist bei mir die Müdigkeit gefolgt von der Lustlosigkeit, wenn ich etwas nicht machen möchte. Konzentrationsschwächen können auch von zu viel Stress, nervenaufreibende Lebenssituationen, zu viel Input, Überforderung oder körperlichen Beschwerden herbeigerufen werden. Darum ist es in erster Linie wichtig seinen Gefühlszustand zu betrachten und dementsprechend die Ursachen für die Konzentrationsschwäche zu suchen.

Wie lautet ein bekanntes Sprichwort?! Das Übel an der Wurzel packen! Genau das ist einer meiner wichtigsten Ansätze, um meine Konzentrationsschwäche entgegentreten. Das heißt, es führt kein Weg vorbei seine Gedanken zu ordnen und seine To-Do’s zu priorisieren.

To-Do Listen / Gedankenblatt

Wie schon in älteren Beiträgen erwähnt, helfen mir To-Do Listen mit einer Priorisierung meine Themen nach und nach abzuarbeiten. Die To-Do Liste hilft mir To-Dos in meinem Kopf, in meinen Gedanken auf das Papier zu bringen. Oft denkt man zu viel über die Aufgaben, die heute oder in den kommenden Wochen anstehen nach. Ich darf beim Einkauf Pordukt X nicht vergessen. Ich darf nicht vergesse, dass ich heute um 15.00 Uhr zum Arzt muss oder das Auto in die Werkstatt zu bringen. Ich muss noch den Rechnungsbetrag XY überweisen.

Ebenso halten uns belanglose Gedanken von der eigentlichen Arbeit ab. Um diese ebenfalls aus dem Kopf zu bekommen schreibe ich diese ebenfalls auf. Ich nenne es Gedankenblatt. Auf dem Blatt schreibe ich alle Gedanken auf die mir gerade durch den Kopf gehen und die mich davon abhalten konzentriert zu arbeiten. Das Aufschreiben hilft mir im ersten Schritt die Gedanke aus dem Kopf zu bekommen im zweiten Schritt aber auch, den Einstieg in die Konzentrationsphase zu finden.

Ich schreibe erst alles auf was mir sofort in den Sinn kommt. Danach versuche aktiv nochmals darüber nachzudenken, ob ich etwas vergessen habe. Da sonst die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass ich mich in der Konzentrationsphase wieder durch die Gedanken ablenken lasse.

Diese Methode hilft übrigens ebenfalls, um besser schlafen zu können. Hier findest du einen Beitrag zum Thema Bekämpfung Schlafstörung/ Verbesserung der Schlafqualität. –Klicke hier!

Timer/Wecker

Gerade wenn man noch einen wichtigen Termin hat, schweifen die Gedanken oft zu dem kommenden Ereignis in der Konzentrationsphase ab. Man möchte schließlich den Termin nicht verpassen. Mich beruhigt es immer, wenn ich mir einen Wecker mit etwas Zeitpuffer stelle, damit ich den kommenden Termin nicht verpasse. Dadurch verbessere ich meine Konzentration erheblich, da mich nun ganz auf meinem Wecker verlassen kann. Er sagt mir Bescheid, wann ich für den Termin bereit sein muss. Man schafft sich gezielt ein Zeitfenster, wo man produktiv arbeiten kann und sich bewusst den Stress heraus nimmt den Folgetermin zu verpassen.

Klare Ziele

Wenn man nicht weiß, wohin der Weg gehen soll, ist es schwierig sich selbst zu motivieren und sich darauf zu konzentrieren. Dir fehlt ein Endpunkt auf den du dich fokussieren kannst. Klare Ziele helfen dir gezielt an etwas zu arbeiten und steigert automatisch deine Konzentration. Für deinen persönlichen Erfolg ist es wichtig dir regelmäßig neue Ziele zu setzen, nach dem du die alten Ziele erreicht hast.

Aufräumen

Wer einen unordentlichen Arbeitsplatz / Schreibtisch hat wird öfters dadurch abgelenkt. Halte deine Arbeitsplatz stets sauber. Es trägt zu einer besser Atmosphäre bei, in der du dich wohler fühlst. Keine Zettel mit To-Do Listen, kein Werkzeug, dass du nicht benötigst. Wenn du nur die grundlegenden Dinge, die du wirklich brauchst an deinem Arbeitsplatz hast wird deine Konzentrationsphase nicht unterbrochen. Du musst nicht ständig nach Dingen suchen, die du benötigst. Wenn dein Arbeitsplatz voller wird, versuche erst die Dinge abzuarbeiten oder aufzuräumen, damit du dich voll und ganz auf die Sache, die du machen möchtest konzentrieren kannst.

Ablenkungen durch die Umwelt

Ablenkungen durch die Umwelt vermeiden. Zur Umwelt gehören für mich störende Geräusche wie die Straße, die Spül- oder Waschmaschine oder die Ablenkung durch das Handy oder Personen, die dich ablenken und sicher stören werden. Bewusst und unbewusst können sie deine Konzentrationsphase stören.

Bewegung

Um die Müdigkeit und das Abflachen der Konzentration zu vermeiden hilft Bewegung. Gerade wenn du morgens aufstehst muss dein Körper erst einmal hochfahren. Neben deinen täglichen Routinen hilft dir Bewegung deine Konzentration gezielt zu steigern.

Erholung

Das Thema wird oft unterschätzt. Gezielte Pausen helfen dir, um durchzuatmen, deinen grundlegenden Bedürfnissen nach zu gehen, ob etwa auf das Klo oder ob dir etwas zum Trinken oder Essen holst. Die kurzen Pausen helfen dir deine Gedanken zu sortieren und deine gemachte Arbeit zu reflektieren. Um neue Dinge zu lernen sollte man jede Stunde mindestens 10 bis 15 min Pause machen. Die meisten Tätigkeiten lassen sich nicht erzwingen. Irgendwann geht einem die Luft aus. Warum nicht dem ganzen vorbeugen mit gezielten Pausen und längeren Auszeiten, wenn der Geist nicht mehr will.

Wenn der Kopf nicht mehr will kann man gezielt die Ruhephasen mit Meditation und Entspannungsübungen füllen. Dadurch findet man seine inneres Gleichgewicht wieder, wird ruhiger und gelassener und kann dadurch seinen Konzentrationskanal erneut öffnen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Verschieben

An schwierigen Themen sollte man auf jeden Fall hartnäckig dran bleiben. Allerdings muss man auch hier die richtige Balance für sich selbst finden. Es gibt oft Situation, in denen man sich fest fährt und einfach nicht mehr weiter kommt. Egal wie man es dreht oder wendet, der Kopf macht es einfach nicht mehr mit. Dann wird es Zeit, das Thema zur Seite zu legen und um eine bestimmte Zeit zu verschieben. Ich plane allerdings bewusst einen festen Termin in den nächsten Tagen ein, um das Thema nicht zu vergessen.

Die Gefahr besteht, auch wenn man zu viel verschiebt, dass man viele Dinge nicht mehr beendet. Darum sollte man darauf achten, dass man nicht zu viele offenen Themen gleichzeitig anfängt. Da diese ebenfalls unsere Konzentration einschränken. Wenn man zu viele To-Do’s hat sollte man sich machbare Arbeitspakete schnüren und diese nach und nach arbeiten. Das heißt erst wenn ich komplett ein Arbeitspaket abgearbeitet habe darf ich ein neues beginnen.

Gerade bei kreativen Aufgaben sollte man seine Arbeit auf mehr Zeitblocks verteilen, da man dadurch andere Stimmungen und unterschiedliche Konzentrationsphasen mit ein bezieht, was bei mir die Auswirkung hat, dass sich meine Kreativität steigert.

Das waren nun meine sieben Punkte zur Konzentrationssteigerung. Gerne könnt ihr einen Kommentar hinterlassen mit euren Gedanken zu dem Thema. Was hilft euch, um konzentrierter zu sein ?

#A22 Konzentriert Arbeiten

*Affiliate Link

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.