#F3 Money Management  I

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Wie funktioniert eigentlich solider Vermögensaufbau?

Wie kann ich mir eine Basis erstellen mit der es sich ganz gut leben lässt? Zwei Fragen, die zum Nachdenken anregen sollen. Eine Vorsorge für das Alter, ein kleines Finanzpolster lässt uns ruhiger schlafen und hilft uns in schwierigen Zeiten.

Wie in der folgenden Grafik zu sehen habe ich für mich selbst den Vermögensaufbau stark vereinfacht in vier Stufen unterteilt, die ich nacheinander absolviere bzw. teilweise gleichzeitig beschreite, weil es ein laufender Prozess ist.

#F3 Money Management  I
Stufen Vermögensaufbau

Stufe 1 – Konsumschulden

Auf der ersten Stufe solltest du dich mit deinen Konsumschulden auseinandersetzen. Du solltest diese so schnell wie möglich tilgen. Zinsen erhöhen monatlich den Betrag den du abstotterst. Umso schneller du diese tilgst, umso weniger Zinsen zahlst du oben drauf.

Unter Konsumschulden fallen z.B. laufende Kredite wie eine Finanzierung eines Autos, neuer Fernseher, Smartphone usw… damit ist nicht unbedingt eine Finanzierung von einem Haus oder einer Wohnung die Rede (zum Thema gute und schlechte Schulden mache ich demnächst einen Beitrag).

Stufe 2 – 3 bis 6 Monatsgehälter

Die Stufe 2 ist meiner Meinung nach die wichtigste Stufe um finanzielle Unsicherheiten von vorne herein auszumerzen. Je nachdem wie risikofreudig du bist solltest du mindestens 3 Monatsgehälter auf der Seite haben, um kurzfristige finanzielle Einbußen ausgleichen zu können. Das Geld kann dafür sorgen, dass deine Grundversorgung für die Anzahl der Monate oder mehr gesichert ist und du ruhig schlafen kannst.

Wenn du so wie ich ein Haushaltsbuch führst (siehe auch Blogbeitrag #F1) und du einen Überblick über deine laufende Kosten hast, kannst du natürlich auch vier bis fünf oder je nach dem mehr oder weniger der laufenden Monatskosten auf die Seite legen.

Wenn du aus diesem Topf etwas Geld herausnimmst, sollte dieser nach deinen Konsumschulden zuerst wieder gefüllt und Investitionen vorerst auf Eis gelegt werden.

Hinweis: Je nachdem wie hoch deine Schulden sind, solltest du dir für alle Notfälle trotzdem ein kleines Sicherheitspolster aufbauen, um Kosten wie z.B. den Kauf einer Waschmaschine oder einer Reparatur am Auto stemmen zu können ohne einen neuen Kredit aufnehmen zu müssen.

Stufe 3 – Risikoarme Vermögensanlagen

Viele Möglichkeiten bleiben heute einem nicht sein Vermögen risikoarm anlegen zu können. Auf dem Tagesgeldkonto oder durch Anlegen von Festgeld bekommt man heutzutage nur zwischen 0 und 1 % Zinsen. Die Inflation frisst die Rendite komplett auf und die Kaufkraft des Geldes schwindet. Um in 10 Jahren etwas zu kaufen muss man zusätzliches Geld bezahlen.

Somit bleiben einem nur noch die Möglichkeit sein Geld in ETFs und Aktien risikoarm anzulegen. Durch die richtige Strategie und breiter Diversifikation kann man dort sein Geld bei einer soliden Rendite anlegen. Für Einsteiger und diejenigen die nicht so viel Zeit haben sind ETFs am besten geeignet. Bei Aktien sollte man immer und stetig etwas Zeit investieren, um daraus keine hochspekulatives Investment zu machen.

Stufe 4 – Risikoreiche Vermögensanlagen

Stufe 4 betreibe ich neben meinem Aufbau von Stufe 3. Nur 1 bis 3 % meines Vermögens investiere ich derzeit in risikoreiche Vermögensanlagen wie P2P Kredite, Turbo K.O. Scheine oder sogenannte Penny-Stocks. Man sollte seinen Einsatz auf Stufe vier gering gehalten. Wie beim Lotto spielen sollte es einem egal sein, wenn man sein Einsatz bis zum Totalverlust verliert.

Was haltest du von der groben Unterteilung? Wie gliederst du deine Stufen des Vermögensaufbaus? Lasst mir einen Kommentar da oder schreibt mir eine persönliche Nachricht.

Weiter zu Money Management – Teil II

Keine Anlagen- oder Strategieberatung und keine Anlagen – oder Strategieempfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Investments. Die Strategie ist einzig eine subjektive Darstellung und muss nicht zwingend richtig oder die Beste sein!

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