#F12- Finanzsicherheit II

#F12- Finanzsicherheit II

Finanzielle Unsicherheit -Teil II

Nach der Recherche und erstellen einer Ideensammlung, geht es im Teil II von der Theorie in Praxis.

Was gebe ich monatlich aus?

Im zweiten Schritt habe ich drei Monate eine Analyse von meinen täglichen Ausgaben gemacht und alles detailliert aufgeschrieben für was ich mein Geld täglich ausgebe. Danach habe ich meine jährlichen Ausgaben betrachtet beispielsweise Auto-, Strom- oder Haftpflichtversicherung. (Eine Darstellung findest du im Blogbeitrag „#F1 Einstellung zu seinen eigenen Finanzen“)

Welche Verträge sind aktuell? Welche kann ich kündigen oder erneuern?

Nach und nach habe ich einen Überblick bekommen, welche Versicherungen bei mir zu teuer sind oder einfache Dinge, wie regelmäßig den Stromvertrag kündigen und einen neuen Anbieter suchen bei dem ich einiges einsparen kann. Meinen Handyvertrag habe ich jahrelang laufen lassen und habe immer einen teureren Preis, als angeboten wird, gezahlt. Irgendwann habe ich dort angerufen und gefragt warum ich als langjähriger Kunde einen teureren Preis bezahle als derzeit angeboten wird. Was ist passiert? Sie wollten mich nicht als Kunden verlieren und haben mir sogar einen günstigeren Preis angeboten.

Was ich damit sagen möchte, es lohnt sich seine Versicherungen zu überprüfen und ein Vergleichsangebot anzufordern. Viele Internetforen unterstützen einen beim Suchen und prüfen heutzutage ohne das man einen großen Aufwand hat.

Beim ersten Schritt habe ich schon bemerkt, dass meine Lebensweise, mit allem Drum und Dran, potenzielle Einsparmöglichkeiten hat. Die Aufstellung der Ideensammlung hat mir die Sicherheit gegeben, die ich benötigte und neugierig auf die nächsten Schritte gemacht.

Ich habe mich bewusst zu erst nur mit Schritt eins beschäftigt, damit ich nicht überfordert bin, alles durcheinander mache und mich auch bewusster auf das Thema konzentrieren kann. Ich arbeite schließlich tagsüber und wollte nicht jeden Abend voll durchpowern, um dann einen Fehler zu machen. Mir bewusst Zeit zu nehmen, bringt mir immer ein Stück Sicherheit. Man hat genug Zeit, die neuen Erfahrungen zu verarbeiten und aktiv darüber nachzudenken. Meistens ergibt sich dadurch die Möglichkeit, dass man sich mit Themen intensiver beschäftigen kann, was schlussendlich zur einer persönlichen Grenzverschiebung und dem nächsten Schritt, zum nächsten Level führt.

Konsumschulden tilgen und Vermögen aufbauen….

Im nächsten Schritt, nachdem ich einiges an meinen laufenden Kosten optimiert hatte, habe ich mich mit dem Themen Sparen und Vermögen aufbauen auseinander gesetzt. Dabei muss man unterscheiden zwischen Sparen und Investieren. Man sollte sich erst auf das Thema Sparen konzentrieren, um anschließend investieren zu können.

Wir wissen alle, das uns Sonderausgaben, wenige Rücklagen und Konsumschulden psychisch belasten können oder uns die Sicherheit nehmen und wir dadurch Risiken eingehen, die nicht immer wohl überlegt sind, um der unangenehmen Situation schnell zu entfliehen.

Die psychische Belastung kann teilweise bewusst, aber auch unterbewusst zu Fehlentscheidungen und erhöhten Risiken führen. Höhere Risiken kann man meiner Meinung erst eingehen, wenn wir genug Rücklagen haben und schon ein beachtliches Vermögen aufgebaut haben. Zuerst ist Geduld gefragt, um sich das nötige Wissen anzueignen und seine Finanzen zu optimieren und Schulden zu tilgen. Gezielte Einsparungen helfen uns, dass von unseren Einnahmen auch jeden Monat etwas übrig bleibt. Rationale Denkweisen und das stetige zurückführen auf eine rationale Sicht vermindern deutlich das Risiko sich Fehltritte zu leisten.

Wenn wir nun fleißig die Schulden tilgen, können wir je nach Situation mit dem Sparen beginnen. Wichtig zu erwähnen ist, dass wir am Anfang des Monats unsere Schulden abbezahlen und unser Geld für Sparen und Investitionen auf die Seite legen. Die Verlockungen sind zu groß, das Geld für Konsum auszugeben.

Folgendes Buchempfehlung zum Thema „Sich selbst zuerst bezahlen“ kann ich empfehlen:

*Bei dem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Euch entstehen dadurch keine Nachteile beim Kauf.

Sobald ihr Geld zur Verfügung habt, versucht im ersten Schritt das Geld auf die Seite legen. Zusätzlich versucht ihr monatlich Geld auf das Tagesgeld zurückzulegen. Am besten ihr zieht es euch am Anfang vom Monat ab, dann könnt ihr später nicht mehr ausgeben. Zusätzlich versucht ihr zum Ende des Monats nicht auf die magische Null zu kommen oder sogar ins Minus zu rutschen. Das Geld was ihr als plus erwirtschaftet wird eisern auf die Seite gelegt. Am Anfang wird euch das schwer fallen, jedoch wenn ihr es konsequent durchzieht bekommt ihr über die Zeit einiges an Geld zusammen. Versucht jeden Monat mit eurem Monatslohn auszukommen, wenn ihr das nicht schafft müsst ihr grundsätzlich eure Lebensweise überdenken.

Einsparen, Einnahmen erhöhen und Notgroschen anlegen…

Beispielsweise müsst Ihr über eine kleinere Wohnung nachdenken, ein kleineres Auto oder sonstiges. Des Weiteren solltet ihr darüber nachdenken euer Einkommen zu erhöhen, durch Weiterbildungen, einen Nebenjob oder durch eine Selbständigkeit. Durch die Einsparungen, erhöhen der Einnahmen und das kontrollierte Ausgeben eures Monatsgehalts schafft ihr euch einen Nährboden, ein Fundament wo ihr nach und nach darauf aufbauen könnt. Viele Fachbücher raten mindestens drei Monatsgehälter auf der Seite zu haben, um finanziell nicht aus dem Gewicht zu geraten.

Nachdem ich diese Hürde gemeistert hatte musste ich sagen, fühlte mich gut. Bei mir hatte der Aufbau dazu geführt, dass ich nachts nicht mehr grübelte und ich dadurch besser schlafen konnte. Manchmal erscheint es mühsam und anstrengend, aber es lohnt sich!

Fortsetzung folgt in „#F13- Finanzielle Unsicherheit -Teil III“

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