Einkommensquellen

1. Einkommensquellen – Allgemein​

Wo ich mir das erste Mal Gedanken im Leben über meine Finanzen und den Vermögensaufbau gemacht habe, war der erste Entschluss ich muss auf mehr Dinge im Leben verzichten und meine Sparrate erhöhen. Wenn ich genug spare kann ich anschließend das Geld investieren.

Ich denke, viele haben in erster Linie den gleichen Gedanken. Man muss auf etwas verzichten, um Vermögen aufzubauen. Mittlerweile bin ich allerdings anderer Meinung. Allein den Fokus auf die Erhöhung der Sparrate zu legen ist nicht ausreichend, um genug Vermögen aufzubauen.

Das Vermögen, dass wir durch sparen anhäufen ist, um ehrlich zu sein, nicht viel. Etwas ernüchternd. Wenn wir in jungen Jahren Vermögen aufbauen geht im mittleren Alter alles für ein zweites Auto, die eigene Wohnung, das Haus oder die eigene Familie drauf und für das Alter bleibt nicht viel übrig.

Wir müssen nicht unbedingt auf etwas Verzichten. Die beste Möglichkeit ist dem zu entgehen, das Einkommen deutlich zu erhöhen und zu vervielfachen. Wenn ich mehrere Einkommensquellen generieren kann ich deutlich mehr Vermögen aufbauen und muss gleichzeitig auf weniger verzichten.

„Nicht die Erhöhung der Sparrate ist der Turbo deines Vermögensaufbau, sondern der Aufbau mehrere Einkommensquellen, aktiv wie passiv!“

-Matthias-

Zu dem Thema habe ich bereits auch einen Blogbeitrag geschrieben, falls es euch interessiert hier nochmals der Link #F2 – Mögliche Einnahmequellen.

Die ersten Schritt zum Vermögensaufbau findest du hier in folgendem Blogbeitrag: Einstellung Finanzen!

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2. Warum sind weitere Einnahmequellen so wichtig?

2.1 Schnellerer Vermögensaufbau

Für mich sind weitere Einnahmequellen sehr wichtig um schnellstmöglich an Vermögen aufzubauen. Gerade um in passive Vermögenswerte zu investieren benötigst du ordentlich Kapital, um von den Zinsen und dem Zinses ordentlich profitieren zu können. Oder wenn du beispielsweise in mehrere Immobilien investieren möchtest, benötigst du auch hohe Rücklagen für nicht vorhersehbare Kosten. Um flexibel zu sein und die besseren Chancen nutzen zu können ist eine hohe Liquidität und ein hohes Vermögen deutlich vom Vorteil!

Durch ein höheres Vermögen kannst du gewisse Risiken eingehen und erhälst dadurch vermehrt Chancen.

2.2 Rücklagen und Sicherheit

Viele unterschätzen wie wichtig Rücklagen für einen sein kann. Ein bisschen Geld oder eine gute Versicherung entscheiden oft über die eigene Sicherheit. Umso wichtiger ist, dass man neben dem investieren sich auch Gedanken über seinen Rücklagen macht und sich ebenfalls in diesem Bereich weiterbildet.

Ich habe beispielsweise mit Schritt für Schritt eine Rücklage von vier Monatsgehältern angespart. Bei überraschenden großen Ausgaben kann ich auf diese zurück greifen und das dementsprechend abpolstern. Wichtig ist, wenn man etwas aus diesem Topf entnimmt, dass man diesen dann wieder zuerst befüllt bevor man das Geld investiert oder konsumiert. Durch die Rücklagen entsteht ein Sicherheitsgefühl, dass wenn etwas Unerwartetes passiert, man Genug Geld zur Verfügung hat. Für mich persönlich, für meinen guten Schlaf ist es extrem wichtig so ein Sicherheitspolster zu haben. 

-> Klicke hier, um zum Blog Beitrag „Wie verbessere ich meine Schlafqualität?“ zu gelangen!

Beispielweise kann man durch zusätzliche Einnahmenquellen sich auch automatisch durch zusätzliche Versicherungen absichern. Ich habe zum Beispiel eine Zusatzkrankenversicherung, falls ich jemals in das Krankenhaus müsste und genieße dadurch auch besondere Privilegien. Ich bin gerne bereit zusätzliche Kosten auf mich zu nehmen, um einen besseren Service genießen zu können. Und wenn man dadurch schneller gesund wird und sich bei der Genesung nicht rumärgern muss profitiere ich doppelt davon. Mehr Einnahmequellen ermöglichen auch mehr Ausgaben und Investitionen.

2.3 Vorsorge und höhere Lebensqualität

Es führt kein Weg vorbei….

Altersvorsorge, Vorsorge für bestimmte Situationen oder auch für bessere Lebensqualität sind mehrere Einnahmenquellen extrem wichtig. 

Wenn wir unseren ersten Rentenbescheid bekommen werden wir eine herbe Enttäuschung sehen. Nach Jahrzehnte langer Arbeit werden wir nicht unbedingt genügend Geld für unseren Lebensunterhalt haben. Wir müssen selbst zusätzlich vorsorgen, um zusätzliches Einkommen zu erhalten oder das Eintrittsalter in die Rentenzeit verkürzen zu können.

Höhere Ausgaben in der Rente, als im Arbeitsleben …

In der Rente haben wir viel mehr Zeit als wir arbeiten, somit auch mehr Zeit um Geld auszugeben. Schließlich möchte man auch etwas erleben. Tendenziell benötigen wir mehr Geld in der Rente als in unserem Arbeitsleben!

Jedoch wird Urlaub oder mehr ausgeben für viele nicht möglich sein, da das Gehalt sich halbiert. Wenn wir Glück haben reicht es gerade für unseren Lebensunterhalt. Wenn man kein Geld ausgeben kann, sitzt man jeden Tag zu Hause und kann jeden Tag spazieren gehen. Zum Essen oder in ein Kaffee mit Freunden treffen ist dann vielleicht noch einmal die Woche möglich. Ist das wirklich auf lange Sicht erfüllend, dass wir unseren wohlverdienten Lebensabend, die letzte Zeit, die uns bleibt so durchleben?

Unterschätze den Vermögensaufbau nicht…

Ich weiß, der letzte Absatz ist etwas dramatisch beschrieben. Es soll zeigen, dass wir das Thema nicht unterschätzen dürfen. Darum sollte man so früh wie möglich seine Zeit investieren, um so viel wie möglich Geld zu verdienen. Umso mehr Einnahmequellen man hat, umso schneller wächst dein Vermögen und umso schneller kannst du reinvestieren und weiteres Vermögen aufbauen.

Am Anfang benötigst du natürlich sehr viel Zeit, um dir solide Einkommensquellen und Vermögen aufzubauen, jedoch wirst du auf lange Sicht im Endeffekt immer automatisch für mehr Vermögen weniger arbeiten müssen. Du lernst dazu und durch dein gewonnenes Wissen mehr Einnahmen erzielen und Vermögen aufbauen. Der Rest erledigt der Zinseszins- Effekt. Vorausgesetzt der Wille ist da.

„Du gehst 8 h am Tag arbeiten um Geld zu verdienen. Warum nicht auch ein halbe Stunde am Tag sich damit beschäftigen, wie man mehr Geld verdient und wie mein Geld für mich arbeiten kann?!“

– Matthias – Blogger

So früh wie möglich anfangen…

Umso früher du beginnst, umso weniger musst du auf etwas verzichten. Wenn du Anfang 20 damit beginnst reichen 10 % deines Gehalts, dass du zurücklegst. Je älter du wirst umso höher wird dieser prozentuale Anteil. Wenn du stetig sparst und investierst wirst du auf weniger verzichten müssen.

Ein Grund ist, wenn du finanzielle Freiheit geschaffen hast, wirst du nicht Arbeiten erledigen müssen, die dir kein Spaß machen. Du hast neue Möglichkeiten zu arbeiten, die dir Spaß machen. Somit wird es sich nie wie Arbeit anfühlen. Wenn du merkst die Arbeit wird dir zu viel, kannst du beliebig deine Arbeitszeit reduzieren bis auf null.

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3. Aktive und passive Einnahmequellen

Unterschied aktiv und passiv…

Im ersten Schritt kann man die Einnahmequellen in zwei Bereiche kategorisieren aktiv und passiv. Aktiv bedeutet ich muss Zeit und meine Energie investieren und passiv, dass ich dafür nichts mehr machen muss und das Investment für mich arbeitet. Allerdings wird vor der passiven Phase auch eine aktive Phase benötigt.

Für mögliche Einnahmequellen solltest du herausfinden, wo deine Stärken sind und in welchem Bereich du ein Experte bist. Anschließend kannst du deine Stärken und besonderen Fähigkeiten vermarkten und dementsprechend monetisieren.

Zu beachten ist, dass du eine Dienstleistung, ein Produkt anbietest oder du eine zweiten Job annimmst dein Hauptarbeitgeber informiert werden muss und der dieses auch genehmigen muss. Des Weiteren kannst du nicht einfach so Geld verdienen. Du musst sobald du die Absicht hast Geld zu verdienen einen Gewerbe anmelden. Du kannst das heutzutage ganze bequem über das Internet bei deiner Stadt beantragen.

3.1 Aktive Einnahmequellen

  1. Hauptjob
  2. Nebenjob auf 450 Euro 
  3. Immobilien
  4. Buch schreiben
  5. Coaching anbieten 
  6. Texte schreiben
  7. Texte übersetzen
  8. Nachhilfe für Schüler & Studenten
  9. Babysitting bzw. Kinderbetreuung
  10. T-Shirt kreieren
  11. Trading
  12. Reselling
  13. …..

3.2 Passive Einnahmequellen

  1. Dividenden aus Aktien oder ETFs
  2. Kursgewinne durch Aktien oder ETFs
  3. Zinsen beispielsweise vom Tagesgeldkonto, von Anleihen oder von P2P- Krediten
  4. Affiliate Links zum Beispiel die auf einen eigenen Blog platziert sind oder auf einem Social Media Kanal

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