#A18 Tiefs überwinden

#A18 Tiefs überwinden

Wie komme ich aus einem Tief wieder heraus?

In dem Artikel beschreibe ich wie man aus negativen Erfahrungen oder Situationen herauskommen kann.

Es gibt immer wieder Hoch- und Tiefphasen im Leben, die zu bewältigen sind. Dabei ist es wichtig, wenn negative Erfahrungen erlebt werden, diese zu Verarbeiten und weiter positiv in die Zukunft zu sehen. Jeder hat mehr oder weniger große Rückschläge im Leben. Häufig sind eigene Fehler die Ursache, die uns frustrieren oder Einflüsse von anderen, die auf unser Leben starke negative Auswirkungen haben können. Oft möchten wir uns verkriechen und lassen uns von negativen Ereignissen, die letzte Energie rauben.

Der Teufelskreis in unserem Kopf

Meistens befinden wir uns dann in einem Teufelskreis und lassen uns von uns selbst und von anderen noch weiter herunterziehen. Zumindest haben wir das Gefühlt, dass es uns immer trifft und dass wir immer immer Pech haben und andere das Pech nie haben. Man fühlt sich einsam und verlassen, da andere unsere Gefühlszustände nicht wahrnehmen und uns helfen. Die Frage ist, ob wir uns weiter herunterziehen lassen oder profitieren wir von unseren Tiefs und ziehen uns mit eigener Kraft heraus. An dieser Stelle kann man sagen, dass das Leben ab und zu nicht zu ernst zu nehmen und die Herausforderungen wie ein sportliches Ziel zu sehen hilft, beim Umsetzen des positiven Aufstiegs.

Es gibt eine Ursache die uns in die Lage gebracht hat und eine Lösung aus dieser wieder herauszukommen. Wenn man negative Erfahrungen verarbeiten muss sollte man sich die Zeit dafür nehmen und diese nicht verdrängen. Selbstreflexion hilft einem die Situation zu analysieren und eine Lösung zu finden. Eventuell haben wir das Gefühl, das Problem nicht mehr lösen zu können, jedoch gibt es immer eine Lösung. Dann heißt der erste Lösungsansatz wie kann ich in Zukunft damit umgehen, ohne das mein Leben weiterhin negativ beeinflusst wird.

Wichtig ist, dass wenn man mit Tiefphasen zu kämpfen hat, auf sein Umfeld achtet. Jeder nimmt eine negative Situation anders wahr. Dabei könnten Außenstehende die negative Situation, die du durchlebst, nicht als schlimm empfinden. Auch wenn für dich die Situation ausweglos oder zu anstrengend ist, kann das auf andere positiver wirken. Das liegt auch häufig daran, dass dein gegenüber mental stärker ist und sich vielleicht nicht gerade in so einer Situation befindet. Oder er sich in der selben Situation befindet oder ängstlich und überfordert ist mit deiner aktuellen Situation.

Hand heben und kommunizieren…

Trotzdem ist es wichtig die Hand zu heben und das Problem an das Umfeld, an eine vertrauliche Person zu kommunizieren und dich jemand gegenüber zu öffnen. Es macht dich im ersten Moment etwas verletzlich oder du empfindest sogar Scham, aber du wirst merken wenn du dich jemandem öffnest, mit einem wirklichen Problem, wird diese Person dich nicht abweisen, sondern aufmerksam zu hören. Es ist wichtig, dass jemand über deine Gefühlslage Bescheid weiß. Es kann passieren, dass dir eine Person aufmerksamer zuhört als eine andere. Darum ist es sinnvoll auch oft mehrere mit einzubeziehen und du kannst von der Lebenserfahrung und unterschiedlichen Meinungen profitieren.

Je nach Typ können Personen aber auch negativ damit umgehen, weil sie Situationen unterschiedlich einschätzen, ängstlich oder distanzierend darauf reagieren. Vielleicht haben sie eine ähnliche Situation durchlebt oder sind der Meinung, dass sie dir nicht helfen können.

Unverständnis führt zu unnötigen Konflikten…

Das kann auch zu Konflikten führen, da man sich unverstanden und frustriert fühlt und den gegenüber in die Ecke drängt oder er sich angegriffen fühlt und du ihn oder sie herunterziehst. Es sollte demjenigen gegenüber klar gemacht werden, dass es für dich ein großes Problem darstellt, dass es sich einzig um dein Problem handelt und du auf jegliche Form von Unterstützung hoffst.

Hierbei ist die Kommunikation ein Stichwort. Kommunikation ist in vielen Lebensbereichen wichtig. Nicht nur kommunizieren ist wichtig, sondern auch die Art der Kommunikation. Wie kommuniziere ich? Es ist immer gut, wenn man Probleme mit einem anderen teilt, um schneller eine Lösung zu finden, allerdings sollte der gegenüber nicht komplett überfahren werden, sondern immer mit einbezogen werden. Schlussendlich sollte er auch durch deine erlebten Erfahrungen in zweiter Instanz davon profitieren können.

Wenn dir Personen aus dem persönlichen Umfeld nicht bei deiner Krise helfen können und du es nicht mehr selbst bewältigen kannst, holst du dir am besten professionelle Hilfe. Egal in welcher Form, egal was andere Denken. Denke in dem Moment nur an dich selbst.

Kümmere dich um Geist und Körper…

Häufig wird beispielsweise der Gang zum Psychologen oft negativ gesehen. Wenn man für seine psychischen Probleme Hilfe sucht, ist man schnell auf dem Abstellgleis unserer heutigen Gesellschaft. Jedoch ist es oft hilfreich den Rat eines neutralen Außenstehenden einzuholen.

Eine positive Einstellung hilft dir enorm all deine Problem zu lösen. Wenn du dich körperlich abgeschlagen fühlst gehst du doch auch zum Arzt. Warum darf man nicht auch einmal zum Arzt, wenn man mit starken psychischen Belastungen zu kämpfen hat. Warum kann man nicht einfach zum Schuldenberater, wenn man merkt, dass man vielleicht doch nicht alleine aus dem Schuldensumpf kommt. Warum kann ich nicht mal, die Hand heben und sagen ich brauche doch etwas Hilfe im Alter. Oft steht unser eigener Stolz uns im Weg. Doch der bringt uns nicht weiter und macht uns nicht glücklich.

In der heutigen Zeit ist der Umgang mit den eigenen Tiefphasen ein wichtiges Thema, da sich immer mehr der gesellschaftliche Druck aufbaut. Die Gesellschaft ist schnelllebig und leistungsorientiert. Dabei kann es schnell mal zu einer Überforderung kommen. Das bedeutet: Es zeigen sich schon Stresssymptome, die deinen Körper malträtieren. Dabei solltest du immer auf deinen Körper hören. Du hast nur eine physische und psychische Gesundheit. Die Gesundheit kommt zuerst. Sei dir nicht zu schade und schäme dich nicht dafür, dass du Hilfe annimmst. Hilfe kann aus dem privaten, aber auch aus dem professionellen Bereich kommen. Mit jedem Tief, dass du bewältigst sammelst du Lebenserfahrung.

Es löst immer ein gutes Gefühl aus, wenn du die Herausforderung gemeistert hast. Damit hast du wieder die Kraft anderen zu helfen und diese auch aus dem Tief zu holen. Je mehr Erfahrung du zu diesem Thema sammelst, desto selbstsicherer und erfolgreicher wirst du.

Meine Tipps zum Beitrag

  • Erkenne das Tief frühzeitig. Du allein bist dafür verantwortlich.
  • Wenn du etwas negatives erlebst. Gebe dir Zeit für Reflexion, der Verarbeitung und der Lösungsfindung.
  • Bewältige das Tief in dem du offensiv damit umgehst. Suche die Kommunikation mit deinem Umfeld.
  • Wenn du aus dem Tief nicht mehr alleine rauskommst, erkenne dass du Hilfe von außen benötigst. Professionelle Hilfe kann dein letzter Rettungsanker sein, der dich unterstützt und dich auf deinem Weg zurück begleitet.
  • Lerne aus den negativen Erfahrungen. Besonders wie du vergangene negative Erfahrung verarbeitet hast oder wie du sie angegangen bist. Sollte dies bei einem Problem wieder auftreten, kannst du sie etwas leichter und besser bewältigen.
  • Immer Positiv denken. Es ist schwierig. Aber die positive Einstellung erlaubt dir das Tief besser zu verarbeiten und deutlich schneller Fortschritte zu machen.
  • Bleib hartnäckig, habe Geduld und löse deine Probleme. Ich bin mir sicher danach geht es dir besser.
  • Wenn du mehrere Baustellen hast, gehe die an, die dir am größten erscheint und am meisten belastet. Eine Aufteilung und Priorisierung hilft dir bei der Verarbeitung und Abarbeitung.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Beitrag unterstützen und ich wünsche mir, dass ihr aus dem Beitrag etwas Positives mitnehmen könnt. Wenn ihr zu diesem Thema Fragen habt, könnt ihr mich gerne kontaktieren. In diesem Sinne immer positiv denken!

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